Steil ansteigender Weg am Laubberg mit Lourdes-Grotte und Kapelle, mit Steinkreuz und Bänkli am Wanderweg im Fricktaler Jura

Am steilen Hang des Laubbergs verbindet ein Kreuzweg die Lourdes-Grotte und die Kapelle von 1895, ein ruhiger Ort mit Aussicht über Jura und Rheintal.

Fricktaler Höhenweg zur Laubbergkapelle und Lourdes-Grotte

Ein steiler Abschnitt auf dem Fricktaler Höhenweg. Der Weg am oberen Ende des Laubbergs führt zu einer kleinen Lourdes-Grotte und von da mit einem Kreuzweg zur Laubbergkapelle. Der Weg ist gut befestigt, aber recht steil.

1895 verwandelten die Gansinger den Gipfel des 648 Meter hohen Laubbergs in einen Ort der Besinnung. Mit dem Bau einer Kapelle und einer Lourdesgrotte wollten sie Gottes Segen für den geplanten Neubau der Pfarrkirche erbitten. Die Lourdesgrotte an der bewaldeten Nordflanke gilt als älteste freistehende Grotte im Fricktal. Beide Andachtsstätten sind bis heute über einen Stationenweg miteinander verbunden.

Initiiert wurde das Projekt vom örtlichen Piusverein. Zahlreiche Dorfbewohner unterstützten den Bau in Fronarbeit, finanziert wurde er durch Spenden. Die Steine für die Kapelle stammten aus einem Rebberg bei Büren und wurden sogar von Schülern auf den Berg getragen.

Die schlichte Kapelle mit ihrem markanten Steinkreuz ist bis heute ein beliebter Rast- und Kraftort für Wanderer. Im Innern befindet sich eine Pietà, davor laden Sitzbänke zum Verweilen ein. Besonders geschätzt werden die eindrucksvolle Aussicht über den Jura und das Rheintal sowie die ruhige Atmosphäre.

Der Fricktaler Höhenweg führt direkt über den Laubberg, weshalb viele Wanderer hier Halt machen – sei es für eine kurze Pause, ein Gebet oder das Anzünden einer Kerze. Die grosse Bedeutung des Ortes war auch Anlass für eine spätere Renovation der Kapelle.

Im Mettauertal

Zwischen Rhein und Jura. Zwischen Dörfern, Wiesen und Wäldern. Ein bisschen rau. Ein bisschen still. Einfach echt.